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Fördertech­nik für die Automobilindustrie 

Mon­tages­traßen von mod­er­nen Indus­triebe­trieben, wie beispiel­sweise der Auto­mo­bilin­dus­trie, müssen enorme logis­tis­che Her­aus­forderun­gen bewälti­gen. Die ver­schieden­sten Einzelkom­po­nen­ten, die zur Mon­tage des fer­ti­gen Pro­duk­tes benötigt wer­den, müssen zum richti­gen Zeit­punkt, in der erforder­lichen Stück­zahl, genau am richti­gen Platz ver­füg­bar sein. Rol­len­bah­nen mit angetriebe­nen Rollen kön­nen hier in erhe­blichem Maße dazu beitra­gen, diese logis­tis­chen Prob­leme nach­haltig zu lösen. Dabei beschränkt sich der Trans­port keineswegs nur auf ger­adlin­ige Bewe­gun­gen. Durch geziel­ten Ein­satz von konis­chen Rollen kön­nen auch jed­erzeit kur­venähn­liche Bewe­gun­gen aus­ge­führt werden.

Wichtig­ste Kom­po­nen­ten der Förderanlagen 

Die wichtig­sten Ele­mente der Förder­an­la­gen sind die kugel­ge­lagerten Tra­grollen, die auch als angetriebene Rollen geliefert wer­den kön­nen. Der Antrieb kann wahlweise mit­tels Run­driemen oder Kette sowohl in ein­fach­er als auch in dop­pel­ter Aus­führung gestal­tet wer­den. Trans­portket­ten, die nach ISO 606 (DIN ISO 8187 europäis­che Bauart) gefer­tigt sind, haben den Vorteil ein­er schlupf­freien Kraftüber­tra­gung. Für beson­dere Anwen­dungs­fälle ist auch ein elek­trisch­er Antrieb mit­tels Gle­ich­strom­mo­tor 24 V möglich. Auf diese Weise ist ein eigen­ständi­ger Trans­port des Fördergutes in lin­ear­er oder auch kur­ven­för­miger Weise möglich. Die max­i­malen Fördergeschwindigkeit­en kön­nen hier je nach Aus­führung bis zu 2 m/​sec betragen.

Oft müssen zu trans­portierende Teile ganz oder teil­weise gedreht wer­den, um sie in eine gewün­schte Posi­tion zu brin­gen. Hier­für bietet sich die Ver­wen­dung von All­seit­en­rollen an. Dieses viel­seit­ig ver­wend­bare Bauteil hat durch seine leicht­gängige Art her­vor­ra­gende Mate­ri­alflus­seigen­schaften, die es nahezu uni­versell ein­set­zbar machen.

Für spezielle Anwen­dungs­fälle kann es von Vorteil sein, das zu befördernde Gut mit Punkt- oder Lin­ien­berührung leicht anzuheben, abschnittsweise weit­er zu trans­portieren und wieder abzule­gen. Hier­für bieten sich als Förderele­mente eine oder mehrere angetriebene Vierkantrollen an.

Für Fördertech­nik Auto­mo­bil­bau die passenden Achsausführungen

Der jew­eilige Anwen­dungs­fall der Trans­portrollen mit seinen indi­vidu­ellen Her­aus­forderun­gen entschei­det über die am besten geeignete Achsaus­führung. Ob die Achse nun ein Innengewinde, ein Außengewinde mit Mut­ter, ein Außengewinde mit Wellen­ab­satz, eine Fed­er­aus­führung oder eine Schlüs­sel­weite hat, jede einzelne Aus­führung hat ihre spez­i­fis­chen Vorteile. Auch die örtlichen Gegeben­heit­en für den Ein­satz von Trans­portrollen müssen auf jeden Fall in die Pla­nungsüber­legun­gen mit ein­be­zo­gen werden.

Die Fördertech­nik Auto­mo­tive als eigen­ständi­ges Pro­dukt- und Fer­ti­gungs­ge­bi­et des Maschinenbaus

Es liegt in der Natur der Sache, dass auch und ger­ade in der Auto­mo­bilin­dus­trie die Fördertech­nik eine maßgebende Rolle spielt. Ein Fließband ist ohne Fördertech­nik nur schw­er oder über­haupt nicht vorstell­bar. Die Kom­plex­ität der Fließbän­der für die Auto­mo­bilin­dus­trie stellt eine enorme Her­aus­forderung für die sichere und zuver­läs­sige Funk­tions­fähigkeit von fördertech­nis­chen Anla­gen aller Art dar. Schon alleine die hohe Anzahl der Einzelkom­po­nen­ten, die für die Mon­tage eines Auto­mo­bils erforder­lich sind, ist ein Gradmess­er für die notwendi­ge und vor allem flex­i­ble Gestal­tung der zu instal­lieren­den fördertech­nis­chen Anla­gen. Mod­erne Roll­bän­der kön­nen mit robusten Trans­portrollen jed­er erforder­lichen Art aus­gerüstet wer­den, deren Tragfähigkeit bis zu 400 kg pro Tra­grolle beträgt. Die bedeutet, dass auch schwere Trans­port­güter, wie beispiel­sweise Autoteile, müh­e­los und zeit­nah an jede beliebige Stelle trans­portiert wer­den kön­nen. Umfan­gre­iche Tests garantieren die sichere Funk­tions­fähigkeit für län­gere Zeit und vor allem auch im Dauerbetrieb.

Faz­it

Der sichere und vor allem auch scho­nende Trans­port von Gütern aller Art macht auch oft eine ganz spezielle Ober­flächen­be­hand­lung der Tra­grollen notwendig. Je nach Empfind­lichkeit der zu befördern­den Teile kön­nen die Trans­portrollen mit unter­schiedlichen Son­derbeschich­tun­gen aus­ge­führt wer­den. Ob die Umman­telung als PVC-Schlauch, PU-Schlauch, PU-Schlauch natur, PU-Schlauch anti­s­ta­tisch, Tex­til-Schlauch oder Poly­olefin-Schrumpf­schlauch aus­ge­führt wird, hängt maßge­blich von den zu trans­portieren­den Teilen ab. Natür­lich kön­nen die Tra­grollen auch als Alu­mini­um­rohr elox­iert, Edel­stahlrohr geschlif­f­en und poliert oder als pul­verbeschichtetes Rohr in ver­schiede­nen RAL-Tönen aus­ge­führt wer­den. Entschei­dend für die opti­male Auswahl der Beschich­tun­gen sind immer die vor Ort vorherrschen­den Bedin­gun­gen und die Art der zu befördern­den Güter.

Die Zufrieden­heit unser­er Kun­den mit der von uns geliefer­ten und instal­lierten Fördertech­nik ist für uns die Bestä­ti­gung, auf unserem Weg weit­erzuge­hen und auch anste­hende Neuen­twick­lun­gen ziel­stre­big anzuge­hen und voranzutreiben.

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